Die Anfänge der Firma BioWell von Dipl. - Chem. Christine Schramm:
Es gibt kein Alter in dem man nicht etwas Neues beginnen, in dem man nicht die Verwirklichung eines - seines Traumes in Angriff nehmen kann.
So geschah es 2002, als ich 58-jährig die Firma BioWell Heilkräuterkosmetik gründete.
Beinwell war mir seit langem bekannt. Als begeisterte Wassersportlerin ist mir die stolze, lebenstüchtige und majestätische Pflanze
immer wieder an den Ufern der Kanäle und Seen meiner märkischen Wahlheimat begegnet. So wurde mein Interesse und meine Liebe zu
dieser Pflanze geweckt.
Aus der Lektüre alter Bücher und neuer Veröffentlichungen erfuhr ich über die erstaunlichen Wirkungen dieser Pflanze,
ihre jahrhundertealte Nutzung zum Wohlbefinden und zur Gesundheit von Mensch und Tier.
Im Herbst 2001 entschloss ich mich, zur Verarbeitung des Beinwell zu wirkungsvollen, vollkommen natürlichen kosmetischen Salben, Ölen und Seifen.
Ausschlaggebend, dieser Pflanze mehr als nur Interesse entgegen zu bringen, waren die erstaunlichsten Rückmeldungen über die positiven Wirkungen
der von mir erstmalig hergestellten Salben auf das Aussehen der Haut und auf das gesamte Wohlgefühl. Vielleicht klingt es ja seltsam, der Beinwell hatte
mich im Griff, mein Neugier war geweckt, ich lebte im Gefühl, "Neuland unter´m Pflug". Es fühlte sich einfach gut und richtig an.
Es begann eine Zeit der Recherchen, Überlegungen und inneren Kämpfe, bevor ich mich endlich durchringen konnte, meiner Intension zu folgen
und die Firma BioWell Heilkräuterkosmetik zu gründen und mit neu entwickelten Rezepturen ohne Konservierungs-, Duft- und Farbstoffen eine
kleine Palette an Beinwellprodukten zu entwickeln, saubere und wirksame Produkte auf den Markt zu bringen und somit dem Beinwell in gewisser Weise zu
einer Wiedergeburt zu verhelfen.
All dies hätte ich niemals ohne die ideelle, und tatkräftige Hilfe meines Partners Herrn Teja Reetz bewältigen können, ihm gilt mein
besonderer Dank.
Seit 2008 habe ich BioWell Heilkräuterkosmetik in junge, zuverlässige und fleißigen Hände von Saskia Riethmüller gelegt,
ich wünsche und hoffe, dass meine Kunden ihr treu bleiben und sie allen Hindernissen zum Trotz BioWell erfolgreich zu "neuen Ufern" führt.
Die kleine Firma BioWell Heilkräuterkosmetik in der Oberlausitz hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem derzeit erfreulichen Trend "zurück zur Natur"
zu folgen und dieser besonderen und heimischen Pflanze Beinwell in Ihrer Vielfalt auf kosmetischem Gebiet zu neuem Leben zu verhelfen.
Mit hohem Anspruch an die Qualität und Wirksamkeit der Produkte werden aus eigenem Anbau stammende Beinwellpflanzen im Labor zu einer kleinen Palette
kosmetischer Pflegeprodukte verarbeitet.
Ausschlaggebend für die im kosmetischen Bereich sinnbringende Verwendung von Beinwell sind folgende Vorzüge aufgrund der Inhaltstoffe:
- reinigend (der im Wurzelschleim enthaltene Wirkstoff Allantoin entfernt abgestorbenes Gewebe, Chlorophyll wirkt Bakterienwachstum entgegen)
- pflegend (Allantoin leitet Gewebeerneuerung ein und strafft die Haut)
- anregend (Cholin unterstützt die günstige Wirkung des Allantoins auf die Haut und regt die Durchblutung an
- nährend (enthält Vitamine und Kieselsäure, essentielle Fettsäuren)
- kühlend (Allantoin)
- beruhigend (Allantoin, Kieselsäure und Vitamine erhöhen ihrer Gesamtheit Regenerierungsfähigkeit der Haut),
Concolidin wirkt schmerzlindernd und entzündungsreduzierend
- glättend (Gerbstoffe wirken zusammenziehend und porenverfeinernd).
Unser handgefertigtes Sortiment besteht aus Salben, Ölen, Seifen, Haartinktur und Gesichtswasser sowie Frischcremes,
ohne Duft-, Farb und Konservierungsstoffe und wird ohne technische Hilfsmittel in Handarbeit einzeln hergestellt und abgefüllt.
Trägerstoffe sind Wollfett (Lanolin), Mandelöl, Sheabutter und Alkohol (nur bei Gesichtswasser und Haartinktur).
Die Haltbarkeit von mehr als 3 Jahren wird dadurch gewährleistet, dass die Salben keine wässrigen Lösungen enthalten und die
Gesamtheit der Inhaltsstoffe des Beinwells sich stabilisierend auswirken.
Presseberichte über BioWell Heilkräuterkosmetik
"Märkischer Markt" am 3./4. 09. 2008
Königin der Heilpflanzen
Sie sind längst wieder in viele Hausapotheken zurückgekehrt - Heilpflanzen wie Johanniskraut, Aloe Vera oder Arnika.
Doch eine dieser heilenden Naturgewächse hat es immer noch schwer, dabei galt sie einst als "Königin der Heilpflanzen": der Beinwell.
In alten Kräuterbüchern genoss er höchstes Lob und sollte in keinem Bauerngarten fehlen. Heute ist er zumeist nur noch als Zierpflanze im Garten bekannt.
Doch Christine Schramm will mit ihrer kleinen Naturkosmetikfirma dazu beitragen, den Beinwell aus der Vergessenheit zu holen.
Sie fertigt in ihrem Berliner BioWell-Labor in Handarbeit über ein Dutzend Beinwell-Produkte, wie eine Gelenksalbe, reines Beinwellöl oder M
undwinkelsalbe und nutzt dazu die Beinwellpflanze aus eigenem, ökologischem Anbau. Rund eintausend Kunden - von Apotheken, Drogerien und
Naturheilkliniken über Kosmetiker, Heilpraktiker und Physiotherapeuten bis hin zu vielen privaten Anwendern - stehen bereits auf ihrer Bestellliste.
Die Zufriedenheit ist überwältigend.
Christine Schramm erhält viel Post. Es sind Briefe ihrer Kunden - allerdings nicht nur die Bestellung ihrer BioWell Heilkräuterkosmetik.
Sie schreiben von den Erfahrungen mit den Beinwell-Produkten, die Christine Schramm selbst herstellt und verkauft. Einen ganzen Ordner
füllen die Mails, die hand- oder mit dem Computer geschriebenen Zeilen, wie die eines Mannes: "Obwohl ich sonst sehr skeptisch bin, habe
ich aufgrund der überzeugenden Worte einer Kundin an Ihrem Stand BioWell-Gelenkbalsam-Konzentrat gekauft. Seitdem nutze ich es und kann
sagen, dass ich seither keine Schmerzmittel mehr nehmen muss." Oder: "Da ich sehr überrascht war von der Wirkung der Gelenksalbe, möchte
ich eine Nachbestellung aufgeben." Ob Heilpraktiker, Physiotherapeuten oder Privatkunden - ausnahmslos alle, die diese Heilkräuterprodukte
ausprobierten, äußerten sich zufrieden. "Solche Reaktionen machen mich natürlich auch glücklich", sagt die Chefin der kleinen BioWell-Familienfirma.
Grundlage ihrer mehr als ein Dutzend verschiedener Salben, Öle oder Seifen ist Beinwell, eine heimische Naturheilpflanze.
Sie fand erstmals um 400 v. Chr. Erwähnung und wurde fünfhundert Jahre später umfassend beschrieben. Auch für den Arzt Paracelsus
(1493-1541) war Beinwell eine der wertvollsten Gewächse und aus der Heilkunde nicht weg zu denken. "Er rühmte vor allem dessen
Tiefenwirkung auf Gelenke, Haut und Muskulatur und setzte ihre Extrakte zur Heilung von Knochenbrüchen ein", erzählt Christine
Schramm. "Beinwellprodukte haben nach neuesten Untersuchungen eine nachgewiesene positive Wirkung auf die Gesundheit, die
Elastizität und die Widerstandsfähigkeit der Haut, auf Knochen-, Gelenk- und Muskelschmerzen, wie Arthritis und Arthrose,
auf Verstauchungen, Prellungen, Quetschungen, Zerrungen und Blutergüsse, sowie Verbrennungen, Sonnenbrand, Sonnenakne, Herpes, Fußpilz,
jegliche Art von Wunden, Hämorrhoiden, Hautjucken und Neurodermitis."
Heute erfährt die Beinwellpflanze eine Renaissance, "weil aktuelle Erkenntnisse ihre vielfältige Wirksamkeit bestätigten".
Doch die Anwendung wird in den verschiedenen Ländern unterschiedlich gehandhabt. So sind uns die Alpenländer um einiges voraus.
Der frühere weltbeste alpine Abfahrtsläufer Hermann Maier aus Österreich behandelte seine Verletzungen ebenso mit Beinwell wie
der einstige Formel-1-Pilot Niki Lauda seine Verbrennungen nach seinem Unfall. "In Österreich und der Schweiz wird Beinwell in
der Sportmedizin viele öfter genutzt als hierzulande. Und wenn Michael Ballack seine Wadenverletzung vor der Fußball-EM in diesem
Jahr mit Beinwell-Tinktur oder Beinwell-Gelenksalbe behandelt hätte, wären nicht solche Probleme aufgetreten."
Eigentlich wollte Christine Schramm nach ihrem Abitur 1962 Medizin studieren, doch es gab keine Plätze, so dass sie chemische Labortechnik
in Freiberg studierte, Chemielaborantin wurde und in Wolfen arbeitete. Später war sie an der TU Dresden als Laborantin und bis zur Wende
im Zentralinstitut für Kernforschung im sächsischen Rossendorf beschäftigt. Nach ihrer Entlassung als Wissenschaftlerin besann sie sich
auf ihre alte Liebe, heilend zu wirken, und beschäftigte sich nebenher mit der Naturheilkunde, besuchte Vorlesungen am Institut für
Pflanzenheilkunde und Kurse für Heilpraktiker. "Ende der neunziger Jahre stieß ich bei einer der Veranstaltungen auf die Beinwellpflanze.
Sie hat mich seitdem nicht mehr losgelassen", blickt sie zurück. Jetzt widmete sie sich ganz und gar dieser Heilpflanze, baute sie gemeinsam
mit ihrem Mann, Prof. Dr. Teja Reetz, an und experimentierte mit ihr. "Zwei Jahre lang ging ich mit dem Gedanken schwanger, eine Firma für
Heilkräuterkosmetik zu gründen", erzählt sie. Dann, im Jahr 2002, entschied sie sich für diesen Schritt und begann in ihrem kleinen Berliner
Labor, Beinwell-Produkte, wie Gelenkbalsam, Mundwinkelsalbe hilfreich bei Lippenherpes, reines Beinwellöl mit Tiefenwirkung, Haar-Stimulans
und Hautpflegesalbe, herzustellen. Diese Produkte, alle ohne Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe, fertigt sie nach einer bundesweit
einzigartigen Rezeptur, und sie sind auch in jeder Apotheke zu bestellen.
Die Beinwellpflanzen als Ausgangsstoff stammen aus ihrem eigenen ökologischen Anbau, den sie zusammen mit ihrem Mann betreibt.
Die Herstellung der Salben, Öle und Seifen erfolgt manuell. "Damit kann ich eine optimale Entfaltung der Pflanzenwirkstoffe
garantieren, und durch ihre Reinheit empfehlen sich diese Produkte ganz besonders für Allergiker." Medikamente darf sie ihre
Produkte nicht nennen. Dafür wären viele Gutachten nötig - mehrere zehntausend Euro für jedes Präparat. "Das geht über meine Verhältnisse."
Eintausend Kunden stehen bereits in ihrer Bestellliste, davon zweihundert Geschäftskunden, ob die Naturheilklinik "Hildegard v. Bingen",
Kosmetiker, Fußpflege-Praxen, Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Drogerien, wie die in Vitte auf Hiddensee, Apotheken, wie im Oder-Center
in Schwedt oder am Reichstag, eine Friseurmeisterin in Baden-Baden, ein Naturladen in Dresden, eine Naturheimittel GmbH im Allgäu oder
eine Naturmoden-Boutique in Pirna. Aber auch Ballerinen gehören dazu. "Sie lindern mit dem Balsam über Nacht den Schmerz ihrer Zehen."
"Der Heilpraktiker & Volksheilkunde" Ausgabe 2/2006
Syphytum officinale - Renaissance einer ureinheimischen Heilpflanze
BioWell - Spezialist für handgefertigte Beinwellpräparate
Die Heilpflanze Beinwell (Symphytum) ist seit uralter Zeit bekannt für ihre effektive Förderung der Wund- und Knochenheilung,
woraus sich ihr Name ableitet. Ihr wichtigster Pflanzenwirkstoff, das Allantoin, wirkt kühlend und antiphlogistisch, regt die Granulation
an und trägt zur Kallusbildung bei. Genannt von Herodot (400 v. Chr.) wurde Beinwell von fast allen großen Arztpersönlichkeiten der
Geschichte beschrieben und gelobt, so von Dioskurides, Galen, Hildegard von Bingen und Paracelsus.
Heute erfährt die Beinwellpflanze eine Renaissance, weil aktuelle Erkenntnisse ihre vielfältige Wirksamkeit bestätigt und um neue
Einsatzmöglichkeiten erweitert haben. Dazu zählt nicht nur die bekannte Heilungsförderung bei Erkrankungen des Bewegungsapparates,
wie Knochenbrüche, Gelenk- und Muskelschmerzen, Zerrungen, Prellungen, Arthritis, Arthrose, sondern auch gegen Hautleiden ist die Beinwellwurzel
äußerlich angewendet überaus hilfreich: bei Verbrennungen, Sonnenbrand, Herpes simplex, Mykosen, Hämorrhoiden, Juckreiz
(so auch als Adjuvans bei Neurodermitis) werden Beinwellzubereitungen eingesetzt - unter der Bedingung, dass die Haut selbst noch intakt ist.
Die innerliche Anwendung ist wegen deren Gehalts an Pyrrolizidinalkaloiden eng begrenzt.
BioWell widmet sich ausschließlich der Herstellung einer Palette von handgefertigten, äußerlich anzuwendenden Beinwellpräparaten:
Salben, Ölen, Seifen. Zur Verwendung gelangen allein frischeste, heimische Beinwellpflanzen aus ökologischem Anbau der Berliner Firma.
Schonende manuelle Verarbeitungsverfahren garantieren optimale Entfaltung und Erhalt der Pflanzenwirkstoffe.
Alle BioWell- Beinwellprodukte werden mindestens fünf Tage lang in pestizidfreiem Wollfett (Adeps lanae) einer schonenden
Wärmeextraktion unterzogen. Sie enthalten weder Duft-, Farb- noch Konservierungsstoffe. Eine Haltbarkeit von mehr als fünf Jahren wird dadurch
gewährleistet, dass die Salben keine wässrigen Phasen enthalten und die Pflanze selbst konservierende Vitamine (Thiamin, Nicotinsäure, Cobalamin,
Tokopherole) hervorbringt. Aufgrund ihrer Reinheit empfehlen sich BioWell- Produkte ganz besonders für Allergiker.
Dieser Artikel wurde geschrieben von:
Herrn Dr. phil. Wolfgang Maier (Heilpraktiker)